Sehenswertes - INT. KITE FLIERS MEETING FANØ

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Sehenswertes


Sag mal: kennst Du Fanø? Halt, bevor Du protestierst, ich meine das Fanø unterhalb des Himmels, also das Fanø, das wir Drachenflieger oft nicht so richtig wahrnehmen. Also senke den Blick bis unter den Horizont - das herrliche Stück Land, das Du siehst, das ist Fanø! Du siehst eine Insel von 56 km², die von ca 3200 „Fannikern" bewohnt wird. Fanø ist dominiert von den schönen Dünen, die diese Insel in Jahrtausenden

geschaffen haben. Schon seit dem 12. Jahrhundert leben hier Menschen. 1741 kauften sie das Land der Krone ab und verwalteten es fortan selber. Fanø betrieb Fischfang und wurde wohlhabend damit. Im 19. Jahrhundert beherbergte Sonderho die größte dänische Schiffsflotte. Zeugnisse dieser Zeit kann man im Im Museum von Nordby oder auch im Kleidungsmuseum bewundern. Auch die Kunst ist gegenwärtig, das Kunstmuseum hat eine reiche Auswahl an Gemälden der Jahrhundertwende, als Fanø eine Künstlerkolonie war. In den Kirchen von Nordby und Sonderho finden Konzerte statt.
Die Landschaft ist einzigartig, in einer halben Stunde Wanderung kann man von der rauhen Dünenlandschaft zu saftigen Marschen oder in die Wattenlandschaft gelangen. Nun, wir sind ja meist auf dem großen Sandstrand, den die Nordsee im Westen der Insel angeschwemmt und geformt hat. Aber es lohnt sich, einmal das andere Fanø zu suchen, das Fanø, das unterhalb der Drachen liegt!


Per Fahrrad
Fahrräder kann man preisgünstig vieler Orts mieten. Fanoe hat ein gut ausgebautes Netz von Fahrrad wegen. Man kann von Nordby bis Sønderho auf diesen gut ausgebauten 2-spurigen Fahrradwegen fahren. Die Fahrradwege außerhalb geschlossener Ortschaften sind grundsätzlich mit mehreren Metern Natur von der Autostraße abgetrennt. Also nichts wie ran und ein Rad gemietet, und einwenig die Natur erkundet oder die Drachenfreunde am Strand von Fanoe beim Drachenfliegen besucht


Kunstmuseum
Über ca. 100 Jahre hinweg - ja sogar bis zur heutigen Zeit - erlebt Fanoe einen großen Zulauf an Kunstmalern, die mehr oder weniger hier ihren festen Wohnsitz hatten oder haben. Das Milieu, die Motive und die Lichtverhältnisse zogen die Maler in ihren Bann. Besonders in Sønderho konnte man von einer richtigen »Künstlerkolonie« sprechen. 1992 wurde das Fanoe Kunstmuseum in »Kromanns Hus« gegründet Das Haus war früher ein Kaufmannsgeschäft und eine Fabrik. Der restaurierte Kaufmannsladen aus dem Jahre 1868 steht heute am Eingang des Museums. In dem Museum werden wechselnde Ausstellungen gezeigt. Hauptsächlich aber werden hier Gemälde ausgestellt, die Fanoe früher und heute darstellen. (Jochen Rieper)


Fanø Museum
Von Außen ein bescheidenes Gebäude, ca. 300 Jahre alt, Innen enthält das Haus eine sehr vielseitige Sammlung von Möbeln, Werkzeugen und Geräten, so dass man einen Eindruck bekommt, wie die Menschen vor 150 bis 200 Jahren gelebt haben. Man sieht auch seltene Gegenstände, die Seeleute aus verschiedenen Ländern mit nach Hause brachten. Vom bescheidenen Äußeren des Museums sollte man sich nicht täuschen lassen, es enthält viele wirklich schöne und seltene Gegenstände. Gegenstände, die Seeleute aus verschiedenen Ländern mit nach Hause brachten sind im Fanö Museum zu sehen.
Schiffahrtsmuseum
Wenn man schon einmal zum Shopping in Nordby ist, und nicht am Strand beim Drachenfliegen, sollte man sich unbedingt Fanös Schifffahrts- und Trachtensammlung ansehen.
Zu dem Zeitpunkt um 1900 hatte Fanoe die zweitgrößte Segelschiffflotte Dänemarks. Für das Familienleben war es eine schwe Zeit, da die Männer oft jahrelang mit den Schiffen unterwegs waren. Die Frauen mussten sich um die Kindererziehung, Landwirtschaft und die täglich anfallende Arbeit kümmern. Die Schifffahrtssammlung zeigt die vielen Schiffsmodelle und -typen die auf Fanoe vertreten waren. Gut beschrieben wird das Seemannsleben. Durch die hier gezeigten Fotos kann man sich ein gutes Bild über das Leben an Bord und in den Häfen machen. Auch das Leben der Frauen wird beschrieben, so dass man sich ebenfalls ein Bild davon machen kann, wie sie ihr Leben ohne den Ehemann gemeistert hat. Eine Trachtensammlung zeigt Ihnen, wie die Frau zur Arbeit oder zu Festen gekleidet war.
Nordby Glasbläserei
Wenn Sie schon einmal in Nordby sind und bummeln, dann sollten Sie die Glasbläserei in der Einkaufsstraße besuchen. Erleben Sie den faszinierenden Vorgang wie bei 1200 Grad schöne Glasgegenstände hergestellt werden, die man nach Fertigung erwerben kann.
Sønderho Mühle
Ein Besuch der Mühle lohnt sich immer!
In alten Tagen durften die Bewohner von Sonderho ihr Korn nur in der königlichen Mühle in Ribe auf dem Festland mahlen lassen. Im Jahre 1701 bekam der Pfarrer in Sonderho die Genehmigung zum ersten Mühlenbau. Seit der Genehmigung wurden mehrere Mühlen gebaut, u.a. eine Bockmühle, die 1894 abbrannte. Die jetzige Mühle wurde ein Jahr später gebaut und war bis 1923 in Betrieb.
An der Mühle Sonderho findet jedes Jahr Mitte Juli der Sønderho-Tag statt, wo viele Bewohner von Fanoe immer noch die alten Fanoe- Trachten tragen. Ein Besuch an diesem Tag ist ein Muss für jeden Fanoe Besucher, sich die tollen Trachten anzuschauen.
Sønderho Kirche
Die Schifffahrtskirche in Sønderho wurde im Jahr 1782 erbaut, und bekam 1865 ihr heutiges Aussehen. Die Schifffahrtskirche ist die Kirche mit den meisten Schiffsmodellen in Dänemark. Insgesamt 15 Stück schmücken die Kirche. Nach dem Besuch sollten Sie einen Blick auf den Friedhof und die Gedenkstätte werfen. Die Gedenkstätte erinnert an die Schiffskatastrophe im Jahr 1825, bei der 40 Seemannsfrauen Witwen wurden und 100 Kinder Ihren Vater verloren.
Esbjerg
Ein Ausflug nach Esbjerg ist immer ein Erlebnis, ob vor oder nach dem Drachentreffen auf Fanø!
Denn Esbjerg ist Dänemarks fünftgrößte Stadt und eine seiner jüngsten: Erst 1868, nachdem Südjütland an Preußen gefallen war, wurde sie am Staatshafen angelegt. Heute hat Esbjerg den größten Fischerei- und Ölhafen im Königreich, wandelt sich aber längst von einer reinen Industriestadt zu einem Ort mit kulturellen Ambitionen.

Das Fischerei- und Seefahrtsmuseum sollte jeder Drachenflieger mit seiner Familie besuchen denn es ist vor allem bei Kindern beliebt. Nicht so sehr wegen seiner Dokumentation zur Geschichte von Fischerei und Seefahrt in der Region. Nein, die Kleinen sind besonders fasziniert von den großen Salzwasseraquarien: Im Robbenhaus kann man Seehunden beim Schwimmen unter Wasser zusehen. Zweimal am Tag wird gefüttert - zum Vergnügen von großen und kleinen Neugierigen. Aber das nur am Rande, denn Fischliebhaber werden in Esbjerg, wie in ganz Dänemark, auch auf ihre Kosten kommen. Und dann ist da auch noch das "Nationalgericht" - echte dänische Hot-Dogs. Die man am Besten in Esbjergs Zentrum zu sich nehmen kann, da es hier eine Reihe von guten Lokalen gibt, in denen man so richtig die Seele baumeln lassen kann. Danach sollte man die Rückreise zur Sonneninsel Fanø wieder antreten, und eine Runde Drachenfliegen am Strand von Fanø.

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